Hilfe nach vielen Rückschlägen: Erfolgreiche Knie Revision durch Spezialisten des Alexianer Klinikum Hochsauerland
, Alexianer Klinikum Hochsauerland
Mobilität, Beruf, Lebensfreude: Michael Meier hat durch einen Knorpelschaden im Knie viel verloren. Aber nicht seine Zuversicht und sein Kämpferherz.
Hinter Michel Meier liegt eine lange und außerordentlich belastende Krankengeschichte. Bis zum Jahr 2018 war der Siegener sportlich sehr aktiv, ging regelmäßig joggen, trainierte privat und führte ein bewegtes Leben. Dann entwickelten sich starke Beschwerden im Knie. Was zunächst mit konservativen Therapieversuchen und einer Kniespiegelung ohne den gewünschten Erfolg behandelt wurde, mündete über die Jahre in einer komplexen endoprothetischen Odyssee mit mehreren Prothesenwechseln, wiederholten Eingriffen aufgrund von Infektionen und Lockerungen sowie erheblichen Einschränkungen im Alltag. Die Folgen waren gravierend: Michael Meier erlitt durch das veränderte Gangbild einen Bandscheibenvorfall, entwickelte Depressionen und musste vorzeitig aus dem aktiven Erwerbsleben ausscheiden.
„Ich hatte eine lange Krankengeschichte hinter mir“, berichtet Michel Meier. „Bevor ich Christian Hoff, seit Juli 2025 Sektionsleiter Endoprothetik im Alexianer Klinikum Hochsauerland kennenlernte, war ich in Siegen in Behandlung. Herr Hoff ist mit einem anderen Blick und einem ganz anderen Ansatz an die Behandlung herangegangen.“
Anfang 2024 war Michael Meier auf eine Empfehlung aus seinem privaten Umfeld erstmals bei Christian Hoff vorstellig geworden, der damals noch in Essen tätig war. „Herr Hoff war sehr optimistisch und hat sich meiner angenommen“, berichtet Meier rückblickend. Noch in Essen führte Hoff zunächst eine komplexe Wechseloperation durch, bei der ein zementfreies Langschaft-System im Knochen verankert wurde. Ein entscheidender Schritt: „Allein aufgrund der Körpergröße und des Alters des Patienten ist eine zementierte Versorgung, wie er sie zuvor teilweise hatte, nicht ideal“, erklärt Christian Hoff. Die zementfreie Verankerung bot der Prothese endlich die notwendige, stabile Basis.
Als im Frühjahr 2026 nochmals ein finaler, im Vergleich kleinerer Revisionseingriff notwendig wurde, war für Michael Meier klar, dass er seinem Vertrauensarzt ins Alexianer Klinikum Hochsauerland folgen würde. Um dem Knie maximale Stabilität zu verleihen, tauschte Hoff das Inlay und die Kopplungskomponente der Prothese gegen ein höheres Modell aus – die im Knochen verankerten Hauptteile konnten dabei unberührt bleiben.
Dass Härtefälle wie dieser im Alexianer Klinikum Hochsauerland erfolgreich gelöst werden können, ist kein Zufall. Erst Anfang 2026 wurde die Klinik durch die Initiative EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erfolgreich als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) rezertifiziert.
„Die erneute Zertifizierung bestätigt unsere Arbeit nach den höchsten medizinischen Qualitätsstandards – von der präzisen computergestützten Planung über die operative Versorgung bis zur Nachsorge“, betont Christian Hoff, Sektionsleiter Endoprothetik der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und Leiter des EPZMax im Alexianer Klinikum Hochsauerland. Jährlich vertrauen über 700 Patientinnen und Patienten auf die moderne Gelenkchirurgie des Zentrums. Besonders bei anspruchsvollen Revisionsoperationen, wie dem Austausch schadhafter Implantate oder bei schwierigen Knochenverhältnissen, fungiert das EPZmax als wichtiges Überweisungszentrum.
Heute, einige Wochen nach dem jüngsten Eingriff, blicken Mediziner und Therapeuten hochzufrieden auf das Ergebnis. „Der Patient ist extrem fit und gut beweglich. Das Gangbild und die Beweglichkeit sind erstaunlich – wir mussten ihn fast ein wenig bremsen, damit er nicht zu früh zu viel will“, sagte Christian Stienissen, Physiotherapeut im Alexianer Klinikum Hochsauerland.
Für den zweifachen Familienvater hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen: „Ich bin jetzt eigentlich zu 100 Prozent glücklich. Ich habe die große Hoffnung, bald über einen Minijob wieder ins Berufsleben einzusteigen und endlich wieder schmerzfrei meinen Hobbys wie dem Radfahren, Schwimmen und Angeln nachzugehen. Die lange Odyssee will ich einfach aus dem Kopf kriegen“, so Michal Meier.