Datum: 12.05.26, 18.00 Uhr - 12.05.26 19.30 Uhr
Referent: Dr. med. Alexander Boosz, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Termin: Dienstag, 12. Mai 2026, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr
Ort: Aula im Bildungscampus Petrischule, Petriweg 2, 59759 Arnsberg-Hüsten
Starke Regelschmerzen, chronische Unterbauchbeschwerden oder ein unerfüllter Kinderwunsch – hinter solchen Symptomen kann Endometriose stecken. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Deutschland circa zwei Millionen Frauen von Endometriose betroffen, dennoch bleibt die Erkrankung häufig lange unerkannt. Denn noch immer sind viele Betroffene der Annahme, starke Regelschmerzen seien normal.
„Endometriose bezeichnet Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut, auch Endometrium genannt, das außerhalb der Gebärmutter wächst. Diese krankhaften Wucherungen können sich an den Eierstöcken, den Eileitern oder dem Bauchfell ansiedeln. In ausgedehnten Fällen können auch die Harnblase oder der Darm betroffen sein“, erklärt Dr. med. Alexander Boosz, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Um über Beschwerden, Diagnostik und moderne Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären, lädt das Alexianer Klinikum Hochsauerland zu einem kostenfreien Informationsabend ein.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Mai 2026, ab 18:00 Uhr in der Aula im Bildungscampus Petrischule, Petriweg 2, 59759 Arnsberg-Hüsten statt.
In seinem Vortrag erläutert Dr. Boosz, wie sich Endometriose bemerkbar machen kann, warum die Erkrankung oft erst spät diagnostiziert wird und welche Möglichkeiten der Behandlung heute zur Verfügung stehen. Dabei geht es sowohl um die genaue Abklärung der Beschwerden als auch um individuell abgestimmte medikamentöse und operative Therapieverfahren. „Endometriose ist eine oft unterschätzte Erkrankung, die für viele Frauen mit einem langen Leidensweg verbunden ist. Umso wichtiger ist es, Beschwerden ernst zu nehmen, frühzeitig abklären zu lassen und Betroffenen gezielte Hilfe anzubieten“, so Chefarzt Dr. Boosz.