Informationen für Angehörige

Ihre Angehörige/Ihr Angehöriger ist Patient auf einer unserer Intensivstationen. Hier arbeitet ein spezialisiertes Team aus Pflegekräften, Ärzten, Physiotherapeuten, Logopäden und weiteren Therapeuten und Mitarbeitern daran, dass diese kritische Lebenssituation so erfolgreich, angenehm und kurz wie möglich erlebt wird, für den Patienten, aber auch für Sie.

Gut zu wissen:

  • In enger Kooperation mit den Intensivstationen und den anderen Fach-Kliniken unseres Klinik-Verbundes in den Krankenhäusern kann es zu Verlegungen aus fachlichen und organisatorischen Gründen kommen oder zu Transporten aus diagnostischer oder therapeutischer Notwendigkeit. In solchen Fällen werden Sie soweit es uns möglich ist umgehend informiert und aufgeklärt.
  • Auch in Notfällen oder bei geplanten Maßnahmen oder Dispositionen ist uns ein fester Ansprechpartner wichtig. Wir bitten Sie daher, einen Hauptansprechpartner aus der Familie zu bestimmen und uns diesen möglichst zeitnah nach der Aufnahme unseres Patienten zu nennen.

Besuchszeiten

Natürlich haben wir Verständnis dafür, dass Sie so viel und so oft wie möglich Zeit mit Ihrem Angehörigen verbringen möchten. Da auf Intensivstationen tagsüber jedoch ein hohes Arbeitsaufkommen besteht und zahlreiche Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt werden, bitten wir Sie dennoch, für die Intensiv- und Überwachungsstation an den Arnsberger Standorten folgende Besuchszeiten zu beachten:

Intensiv- und Überwachungsstation Marienhospital Arnsberg: täglich von 10-12 Uhr und 15-18 Uhr, sowie nach telefonischer Voranmeldung unter 02931 870-323140 (24h erreichbar)

Intensiv- und Überwachungsstation Karolinen-Hospital Hüsten:
täglich von 10-12 Uhr und 15-18 Uhr, sowie nach telefonischer Voranmeldung unter 02932 952-322141 (24h erreichbar)

Intensiv- und Überwachungsstation St. Johannes Hospital:
täglich ab 14 Uhr, sowie nach telefonischer Voranmeldung unter 02932 980-221140 (24h erreichbar)

Bitte beachten Sie, dass es trotz vereinbarter Besuchszeit auf einer Intensivstation immer wieder vorkommen kann, dass Sie die Station nicht sofort betreten können oder während Ihres Besuches die Station für einen kurzen Moment noch einmal verlassen müssen. Dafür bitten wir im Verständnis.

Häufig gestellte Fragen

Was muss ich für meinen Angehörigen mitbringen?

Ihr Angehöriger benötigt während des Aufenthalts auf Intensivstation grundsätzlich keine zusätzlichen Kleidungsstücke oder Pflegeutensilien. Dennoch freuen sich viele auch bewusstseinsgestörte Patienten über einen ihnen bekannten Duft oder ihre Brille, eigene Zahnbürste oder ein Foto der Lieben auf dem Nachttisch. Sprechen Sie diese Dinge bitte mit uns ab! Wichtig für uns sind in jedem Falle: Verfügungen, Vollmachten und Willenserklärungen, letzte Arztbriefe und Medikamente.

Was bedeuten die vielen Alarme?

Auf einer Intensivstation melden eine Vielzahl von Geräten ständig Werte vom Patienten und Funktionsbereitschaft. Notfall-Alarme werden sehr laut und auch außerhalb des Zimmers auf Monitoren und Lichtanlagen von uns wahrgenommen, Sie müssen sich also nicht sorgen, sollten Sie unbekannte Geräusche oder vermeintlich dringliche Alarme registrieren, oftmals geht lediglich eine Infusion zu Ende. Der Zustand Ihres Angehörigen ist ständig in unserem Blick.

Darf ich Blumen und Nahrungsmittel mitbringen?

Blumen sind aus hygienischen Gründen auf der Intensivstation nicht erlaubt. Bevor Sie Nahrungsmittel wie Lieblingsspeisen und Getränke mitbringen, sprechen Sie bitte mit der zuständigen Pflegekraft, ob dies im Sinne Ihres Angehörigen ist.

Mein Angehöriger muss isoliert werden - was bedeutet das?

Isolation ist auf Stationen mit kritisch kranken Patienten leider häufig notwendig. Die Besiedelung mit einem sogenannten „Krankenhauskeim“, auch wenn er von außerhalb des Krankenhauses mitgebracht wurde, stellt jedoch sehr selten eine gesundheitliche Gefahr dar und wird häufig auch gar nicht antibiotisch behandelt. Bitte fragen Sie zur weiteren Erläuterung nach einem Gespräch mit der Pflegekraft oder dem Stationsarzt.