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Kultursensibler Umgang mit Patienten

Ein Fisch spürt erst dann, dass er Waser zum Leben braucht, wenn er nicht mehr darin schwimmt. Unsere Kultur ist für uns wie das Wasser für den Fisch. Wir leben und atmen durch sie. Dies gilt erst recht bei Krankheit oder im Alter, wenn die individuelle Anpassungsfähigkeit reduziert und das Bedürfnis nach
Vertrautem und nach Sicherheit erhöht ist. Zahlreiche Studien belegen, dass die gesundheitliche Versorgung ineffektiv bleibt, wenn Kultur der Patienten wie auch des Personals ignoriert werden. Kultursensibilität trägt dazu bei, dass kulturell geprägte, Werte und Bedürfnisse wahrgenommen und berucksichtigt werden, ohne durch stereotype Wahrnehmung soziale Problemlagen zu „kulturalisieren“.
Sie liefert einen wichtigen Beitrag zu einer effektiven, Diagnostik, Therapie und Pflege und zur Vermeidung von Komplikationen, langen Liegezeiten und Drehtüreffekten.

Inhalte: (8 Std.)

  • soziale und gesundheitliche Lage älterer Migranten und ihrer (pflegenden) Angehörigen
  • Einfluss von Migration / Fremdheit auf Gesundheit und Krankheit
  • Reflexion des Kulturbegriffes
  • Transkulturelle Kompetenz nach Domening
  • Umgang mit Sprachbarrieren zwischen geriatrischen Patienten, ihren Angehörigen und dem pflegerischen und medizinischen Personal

Zielgruppe: alle Mitglieder des therapeutischen Teams

Termin: 30.09.2019

Zeit: 08:00 Uhr – 15:45 Uhr

  • Ort: Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe im „Kaiserhaus“ in Arnsberg-Neheim
  • Dozentin: Frau Monika Hellweg, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Lehrerin fur Pflegeberufe, Pflegepädagogin BA
  • Kosten: 110,00 € incl. Getränke
  • RbP: Fortbildungspunkte beantragt