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22.08.2019

Klinikum Hochsauerland stärkt die Intensivmedizin

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Informierten über die frisch renovierte IMC/ITS-Station (v.l.n.r.): Dörte van der Smissen, Oberärztin der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Nelly Martens, Standortleitung Intensivpflege Karolinen-Hospital Dr. med. Martin Bredendiek, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und Ärztlicher Direktor der Arnsberger Standorte des Klinikums Hochsauerland, Prof. Dr. med. Ralf Czymek, MBA, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Karolinen-Hospital Peter Eikeler, Standortleiter Karolinen-Hospital

 

Um dem steigenden Versorgungsbedarf von schwerstkranken Patienten und Unfallverletzten gerecht zu werden, hat das Klinikum Hochsauerland sukzessive in den Ausbau der Intensivmedizin investiert. An den Standorten Marienhospital und Karolinen-Hospital wurden dazu eigene Anbauten nach modernsten intensivmedizinischen und –pflegerischen Gesichtspunkten errichtet und mit neusten medizinischen Versorgungssystemen ausgestattet. Seit Januar (Standort Marienhospital) und Mai 2019 (Standort Karolinen-Hospital) sind die neuen Intensivstationen nun bereits in Betrieb. Knapp acht Millionen EUR wurden dafür investiert.

Ausbau fortgesetzt

Gleich nach Inbetriebnahme der im Anbau errichteten Intensivstation begannen im Karolinen-Hospital die Arbeiten zur Renovierung und Modernisierung der bis dato genutzten Intensivstation. Die Arbeiten sind jetzt weitgehend abgeschlossen. „Die „alte“ Intensivstation wurde durch die Renovierung und Modernisierung auf den aktuellen Stand gebracht und soll noch im Herbst wieder genutzt werden. Bis zu 8 Betten für die Intensiv- sowie Intermediate Care Versorgung (IMC) werden hier künftig zur Verfügung stehen“, so Dr. med. Martin Bredendiek, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und Ärztlicher Direktor der Arnsberger Standorte des Klinikums Hochsauerland.

„Ich freue mich auf die Eröffnung der frisch renovierten IMC/ITS-Station als Bindeglied zwischen der intensiven Überwachung frisch operierter Patienten (Intensivstation) und der normalen chirurgischen Station, auf der die Rekonvaleszenz im stationären Bereich sicher gestellt wird. Insbesondere für die oft älteren Tumorpatienten mit Nebenerkrankungen hinsichtlich Herz und Lunge bietet dieser Bereich die Möglichkeit, eine individualisierte und aufwendige Betreuung erfolgreich stabilisierter Patienten/- innen umzusetzen. Für die wachsenden Organzentren Darm und Pankreas wird diese Kapazität dringend benötigt, um nach operativer Tumorentfernung die Behandlung und Genesung der Erkrankten bestmöglich zu unterstützen“, so Prof. Dr. med. Ralf Czymek, MBA, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Hochsauerland.

Neue kardiologische Überwachungsstation eröffnet

Darüber hinaus wurden angrenzend an die Intensivstationen zusätzliche Überwachungsbetten auf Station 1b eingerichtet. Auch diese Station ist dazu zuvor komplett modernisiert worden. Bis zu 8 kardiologische Überwachungsbetten mit modernstem kardiovaskulären Monitoring stehen hier zur Verfügung. Die Station ist bereits seit einigen Wochen in Betrieb. Dies ermöglicht uns eine deutliche Erhöhung der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität sowie auch der Aufnahmefähigkeit“, so Dr. Bredendiek.

„Für die Renovierung und Modernisierung der „alten“ Intensivstation sowie die Einrichtung der kardiologischen Überwachungsstation wurden nochmals ca. 500.000 EUR investiert. In der Summe konnten wir die Anzahl der mit einer Beatmungsmöglichkeit ausgestatteten Intensivbetten an den Arnsberger Standorten von 22 auf 42 ausbauen. Hinzu kommen die Überwachungsbetten“, informierte Dr. Bredendiek.