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26.09.2018

Klinikum Hochsauerland modernisiert Stationen im Karolinen-Hospital Hüsten

Die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie zieht ab 01.10 temporär ins St. Johannes-Hospital Neheim

Die Patienten wird es freuen. Die Stationen und Nebenräume im Klinikum-Hochsauerland Standort Karolinen Hospital werden moderner und komfortabler. Dazu werden sieben Stationen umfassend saniert. Begonnen wird jetzt Mitte Oktober, zunächst mit der Sanierung den Stationen 1b und 1c. Dafür sind rund vier Monate angesetzt. Danach folgt, rollierend eine nach der anderen, die Sanierung von fünf weiteren Stationen. Je Station investiert das Klinikum Hochsauerland ca. 500.000 EUR, insgesamt werden also rund 3,5 Mio. EUR in diese Maßnahmen gesteckt. Bis die letzte der sieben Stationen saniert ist, wird es rund zweieinhalb Jahre dauern.

Attraktivität des Hauses wird gesteigert

Mit der nachhaltigen Sanierung der in die Jahre gekommenen Stationen am Standort Karolinen-Hospital will das Klinikum die Unterbringungsqualität für Patienten deutlich verbessen. Bestandteil des umfangreichen Modernisierungsvorhabens sind u.a.: helle und ansprechende Gestaltung der Patientenzimmer in frischen Farben, Modernisierung der Innenausstattung, Erneuerung der Patientenbäder sowie der Heizflächen, Einbau neuer, größerer und schallgedämmter Zimmertüren, Erneuerung der Bodenbeläge in den Stationsbereichen bis hin zur teilweisen Erneuerung der elektrotechnischen und versorgungstechnischen Infrastruktur (WLAN, Trinkwasser, Heizung, medizinische Gase, Rufanlage, etc.).

Temporäre Verlagerung der Gastroenterologie in das St. Johannes-Hospital ist Voraussetzung.

Da alle Arbeiten bei laufendem Krankenhausbetrieb durchgeführt werden müssen und für Patienten und Personal möglichst wenig Einschränkungen entstehen sollen, wird für die Dauer der Arbeiten eine sogenannte „Rotationsstation“ eingerichtet. In die Rotationsstation ziehen dann vorübergehend die Stationen ein, die jeweils von Umbauarbeiten betroffen sind. Um den dafür notwendigen Platz zu schaffen, muss die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie vorübergehend an den Standort St. Johannes-Hospital verlagert werden. Chefarzt Dr. med. Hartwig Schnell und sein Team werden daher ab dem 01.10. in Neheim für die Patienten mit internistischen Erkrankungen da sein.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Klinik wieder ins Karolinen-Hospital zurückkehren. Herz- und Gefäßerkrankungen werden unverändert im Karolinen-Hospital behandelt.

Ausbau der Intensivstation läuft parallel

Ebenfalls angelaufen sind in dieser Woche die Erd- und Gründungsarbeiten zur Erweiterung der Intensivstation am Karolinen-Hospital. Ende Oktober soll der Aufbau der Stahlkonstruktion und der Raummodule für die neue Intensivstation folgen. Der Anbau des neuen Intensivbereichs wird 10 zusätzliche Betten umfassen und die Versorgungskapazität von 8 auf 18 Betten erhöhen. Zeitgleich ist der Umbau und die Renovierung der ehemaligen Station 1b vorgesehen, in der dann die Nebenräume der Intensivstation sowie 4 Betten der Intermediate Care Station (IMC) und 6 Betten der Chest Pain Unit (CPU) untergebracht werden. Die Inbetriebnahme der vergrößerten neuen Intensivstation ist für Ende Januar 2019 vorgesehen.

Kontaktdaten Innere Medizin und Gastroenterologie ab 01.10.2018

Klinikum Hochsauerland, Standort St. Johannes-Hospital Neheim
Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie
Chefarzt Dr. med. H. Schnell
Tel. 02932 / 980-243101
Springufer 7, 59755 Arnsberg-Neheim

Ergänzende Informationen zu den laufenden Investitionsvorhaben des Klinikums:

Die Maßnahmen am Standort Karolinen-Hospital sind Teil des im Jahr 2018 gestarteten standortübergreifenden Investitionsprogramms des Klinikums Hochsauerland. Das Investitionsprogramm umfasst neben den genannten Investitionen am Standort Karolinen-Hospital auch folgende Vorhaben:

St. Johannes-Hospital Neheim / Investitionsvolumen ca. 3 Mio. EUR

  • Bis 01/2019: An- und Ausbau Neuroradiologie auf der ostwärtigen Freifläche im Bereich des Krankenhauses
  • 01/2019: Anschaffung einer DSA-Anlage zur Stärkung der Neuroradiologie und Schaffung zusätzlicher Behandlungsoptionen im Rahmen der Schlaganfallversorgung, beispielsweise die mechanische Entfernung schlaganfallauslösender Blutgerinnsel aus verschlossenen Hirnarterien (sog. Thrombektomie)
  • 10/2018: Erneuerung CT-Technik durch Anschaffung eines hochmodernen 320-Zeilers, der viele neue diagnostische Optionen eröffnet sowie Erneuerung der Durchleuchtungsanlage
  • Bis 12/2018: Verschiedene Sanierungsmaßnahmen am Gebäude

Marienhospital Arnsberg / Investitionsvolumen ca. 3 Mio. EUR

  • Bis 10/2018: Neubau der Intensivstation inkl. Erweiterung von 8 auf 15 Betten (Umsetzung als Modulbau mit direktem Gebäudeanschluss)
  • Bis 11/2018: Erneuerung CT- und Röntgen-Technik.

St. Walburga-Krankenhaus Meschede

  • Bereits erfolgt: Umbau für temporäre Kindertagesstätte der AWO
  • Bis 10/2018: Einrichtung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes

Das vorgesehene Großprojekt zur Sicherung der umfassenden Notfallversorgung in der Region, entsprechend den neuen Regelungen des „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA), mit einem Erweiterungsbau am Karolinen-Hospital in Hüsten soll dann Anfang des Jahres 2019 starten, sofern die erforderlichen Genehmigungen vorliegen.