Kappenprothese

Die Kappenprothese ersetzt nur die oberflächlichen Anteile des Gelenkes. Hierbei  bleibt der Hüftkopf weitestgehend vollständig erhalten. Aufgrund des konchensparenden Implantatdesigns wurde anfang der 2000er die Kappenprothese vermehrt implantiert. Nun konnte jedoch gezeigt werden, dass der Metallabrieb zwischen den beiden metallischen Gelenkpartnern über die Blutbahn in anderen Organen abgelagert werden kann und zu schweren Intoxikationen führen kann. Darüberhinaus kann der Metallabrieb vor Ort an der Hüfte nicht-bösartige Geschwüre, sogenannte Pseudotumoren, bilden, die  aber eine beachtliche Größe annehmen können.

Aus diesem Grund werden solche Kappenprothesen in unserer Klinik nicht implantiert. Wir beraten Sie jedoch gerne falls Sie Träger eines solchen Implantates sein sollten.