Wundmanagement / Wundversorgung

Eine Wunde ist die Trennung des Gewebszusammenhangs an äußeren oder inneren Körperoberflächen mit oder ohne Gewebsverlust.

Unsere Unterstützung

Zumeist ist sie durch äußere Gewalt verursacht, kann aber auch alleinige Folge einer Krankheit sein, beispielsweise ein Geschwür.

  • Standardisierte Wundversorgung nach neuesten Erkenntnissen
  • Enge Zusammenarbeit aller Fachabteilungen (z. B. Chirurgie, Diabetesfachkraft, Schmerztherapie, Diätberatung usw.)
  • Die Möglichkeit der ambulanten Weiterbehandlung
  • Modernes Wunddokumentationssystem zur ständigen Kontrolle der Wundsituation
  • Versorgung chronischer Wunden
  • Schulung von Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen
  • Entlassungsmanagement zur Sicherstellung der adäquaten Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt
  • Organisation von Hilfsmitteln in enger Zusammenarbeit mit Sanitätshäusern und Orthopädiemechanikern

Zur Anwendung kommen moderne Wundauflagen, Madentherapie, Vakuumtherapie aber auch Blutegel.

Wundheilungsphasen

1. Exsudationsphase (Reinigungsphase):

Die Reinigungsphase sekundär heilender Wunden ist aufgrund der lokalen Entzündung durch eine starke Wundsekretion gekennzeichnet. Die Erhaltung eines feuchten Wundmilieus fördert in dieser Phase die Wundreinigung.
Unser Pflegeziel: Wundreinigung unterstützen und die Sekretaufnahme gewährleisten.

2. Proliferationsphase (Granulationsphase):

In der Granulationsphase entsteht ein gefäß-, zell- und kollagenreiche, rötlich glänzendes Granulationsgewebe und füllt den Wunddefekt nach und nach aus, bis das Niveau der Hautoberfläche annähernd erreicht ist.
Unser Pflegeziel: Erhaltung und Förderung von Granulationsgewebe. Vermeidung von Infektionen.

3. Regenerationsphase (Epithelisierungsphase):

In dieser Phase entsteht das Narbengewebe und die Wundoberfläche wird geschlossen.

Unser Pflegeziel: Narbenbildung verringern und Regeneration fördern. Wundabschluss durch Epithelgewebe