Speiseröhrenkrebs

Oesophaguskarzinom

Ein Krebs der Speiseröhre ist eine schwere Erkrankung, die schnell zu einer Blockade der Speiseröhre führen kann und dann die Nahrungsaufnahme behindert. Dementsprechend sind die Patienten in der Regel in keinem guten Zustand, wenn die Krankheit diagnostiziert wird.

Nach der Diagnose erfolgt die Vorstellung in der Tumorkonferenz, in der die empfohlene Behandlung festgelegt wird. Je nach Zustand des Patienten, des histologischen Typs des Karzinoms und der Größe des Karzinoms kann es sich um eine alleinige Strahlen-/Chemotherapie oder um eine alleinige Operation oder die Kombination aus beidem handeln.

Vor einer Operation wird bei uns der optimale Ernährungszustand wieder hergestellt, um die Voraussetzungen für die Operation zu optimieren. Danach erfolgt bei uns die minimalinvasive Operation, wobei thorakoskopisch und laparoskopisch gearbeitet wird. Die onkologischen Standards werden ausweislich der histologischen Präparate voll eingehalten und die Grenzen des Präparates per Schnellschnitt während der Operation kontrolliert. Durch die minimalinvasive Operationstechnik treten weniger perioperative Komplikationen auf, so dass weniger schwere Verläufe auftreten und die Patienten unsere Station in der Regel nach 10 Tagen verlassen können. Insbesondere durch die kleinen Schnitte am Brustkorb treten weniger Lungenentzündungen auf, die sonst den Krankenhausaufenthalt verlängern und die Prognose der Patienten verschlechtern.