Magenkrebs

Magenkarzinom

Magenkrebs wird in unserer Klinik möglichst laparoskopisch operiert. Nach Durchführung der notwendigen Untersuchungen, die sämtlich an unserem Haus möglich sind, wird die Situation in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Eventuell ist vor einer Operation eine Chemotherapie notwendig, die den Tumor verkleinern soll.

Bei der laparoskopischen Operation sind Teilentfernungen des Magens und auch komplette Entfernungen des Magens möglich, bei denen auch die zugehörigen Lymphknoten in der vorgeschriebenen Zahl entfernt werden. Wie bei der Entfernung des Darms beschrieben sind die Patienten auch nach minimalinvasiver Magenresektion schneller wieder fit und aus dem Bett. Auch die Nahrungsaufnahme wird oft nach laparoskopischer Resektion besser vertragen.

Sehr kleine, aber nicht endoskopisch abtragbare Tumore werden in der Klinik mit dem sogenannten Rendezvous-Verfahren operiert. Dabei wird der Tumor minimalinvasiv mit einem Sicherheitsabstand entfernt, während die Kontrolle gleichzeitig endoskopisch stattfindet. Bei diesem Verfahren wird nur sehr wenig gesunde Magenwand entfernt.

Postoperativ dauert der Aufenthalt auf Station in der Regel zehn Tage, wenn keine Probleme auftreten. In dieser Zeit lernen die Patienten das richtige Essen auf der Station. Da das Fassungsvermögen des Magens nach der Operation sehr klein ist bzw. der Magen nicht mehr vorhanden ist, muss die Ernährung mit kleinen aber häufigen Mahlzeiten sichergestellt werden.

Wir empfehlen sich in der ersten Zeit mit zehn kleinen Mahlzeiten zu ernähren, die nach einem strengen Zeitregime eingenommen werden. Später wird sich die Ernährung weitgehend normalisieren. Wir empfehlen ebenfalls die Gabe von Vitamin B12, da der Magen an der Versorgung mit diesem Vitamin beteiligt ist und nach einer Magenentfernung Mangelerscheinungen auftreten können.